Der BWK




Inhalt:

1. Wer ist der BWK?
2. Was will der BWK?
3. Was macht der BWK?
4. Mit wem arbeitet der BWK zusammen?
5. Woran arbeitet der BWK derzeit?
6. Wie gliedert sich der BWK?



Vorwort:



Der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) ist ein
wissenschaftlich/technischer Verband von Fachleuten im Umweltschutz.

Wir zeigen Flagge:

Wofür stehen wir?
Was ist unser Programm?
Was kann ein Mitglied von uns erwarten?

In dieser spannenden Zeit, in der die beruflichen Umfelder aller Fachdisziplinen starken Wandlungen unterworfen sind, ist es eine besondere Verantwortung, neue Mitglieder für technisch/wissenschaftliche Verbände zu begeistern. In einer Zeit, in der in unseren Fachgebieten eine starke Interdisziplinarität um sich greift, gilt es, sich klar zu profilieren. Unser Profil bezieht sich nicht nur auf die eigenen Fachgebiete, sondern auch auf das gesellschaftliche Umfeld.
Der BWK ist durch seine Mitglieder, sein Programm, seine Themen und die Möglichkeit zur beruflichen und persönlichen
Profilierung attraktiv und aktiv.

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1. Wer ist der BWK?

Der BWK ist ein unabhängiger technisch/wissenschaftlicher Verband im Umweltschutz mit den
Schwerpunkten Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Kulturbau, Bodenschutz und Altlasten.
Der BWK wird geprägt von seinen persönlichen Mitgliedern. Wir sind offen für alle Fachleute
im Umweltschutz, ausgehend von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern mit einem Fachhochschul-,
Universitäts- oder vergleichbaren Abschluss bis hin zu Fachleuten mit einschlägiger Berufserfahrung.
Bei uns befinden sich selbstverständlich auch Institute und Institutionen im Umweltschutz, beratende Büros und
Firmen der Privatwirtschaft sowie Wasser- und Abfallverbände.
Im BWK sind Studierende, Berufsanfänger, bis hin zu Hochschullehrern und aus dem aktiven Berufsleben bereits Ausgeschiedene.

So ist der BWK mehr als die Stimme seiner rd. 5000 Mitglieder; er ist Plattform
für den Erfahrungsaustausch
für die Fort- und Weiterbildung
für die technisch-wissenschaftliche Regelwerksarbeit
zur Wahrnehmung von Interessen seiner Mitglieder
für den aktiven, interdisziplinären Umweltschutz

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2. Was will der BWK

Der BWK will das berufliche Fortkommen seiner Mitglieder fördern und das Sprachrohr für klare Positionen und
Standpunkte seiner Mitglieder sein. Die Positionsbestimmung bezieht sich nicht allein auf Themen aus
dem gesamten Fachgebiet, sondern auch auf das gesellschaftliche politische Umfeld seiner Mitglieder
Der BWK will durch örtliche Veranstaltungen den Kontakt der Mitglieder untereinander und mit regionalen
Entscheidungsträgern entwickeln. Des weiteren will der BWK dazu beitragen, dass die Erkenntnisse aus
Forschung und Pilotuntersuchungen in praxisgerechte Verfahrensbeschreibungen und Zielvorgaben umgesetzt werden.
Dabei ist er der Unabhängigkeit, Objektivität und fachlichen Wahrheit in besonderem Maß verpflichtet.

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3. Was macht der BWK?

Fort- und Weiterbildung auf den gesamten Fachgebieten
Unser Fortbildungsprogramm reicht von regionalen bis hin zu nationalen
und internationalen Veranstaltungen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die
Berufsfelder geändert haben und sich noch weiter ändern werden.
Der BWK identifiziert sich mit der lebenslangen fachlichen Fortbildung seiner Mitglieder,
auch über den engeren Bereich der Wasser- und Abfallwirtschaft hinaus.
Das Fortbildungskonzept des BWK vermittelt Austausch von Wissen und praktischen
Erfahrungen in Vortragsveranstaltungen, Fachdiskussionen, Exkursionen und
in der Zeitschrift "Wasser und Abfall".

Die Schwerpunktthemen der BWK-Fortbildung sind derzeit:
- fachliche und organisatorische Konsequenzen der EU-Wasserrahmenrichtlinie
- Möglichkeiten und Grenzen der Kreislaufwirtschaft und Produktverantwortung
- Vorsorgende Gewässerschutzstrategien
- Entwicklung vorsorgender Bodenschutzstrategien
- Konzepte, Arbeitsmittel und Verfahren zur Optimierung der Altlastensanierung
- ökologische Ansprüche an Wasserbauvorhaben
- Hochwasserschutz

Technisch-wissenschaftliche Regelwerksarbeit in rd. 20 Arbeitsgruppen
Gesellschaftspolitische Aspekte der Ingenieurarbeit, Auswirkungen von
Umweltschutzmaßnahmen, Positionsbestimmungen zu Einzelthemen
Beteiligung an der Entwicklung von Konzepten zur Ingenieurausbildung
Vermittlung an der Entwicklung von Konzepten zur Ingenieurausbildung
Vermittlung von Fachkontakten ins Ausland zur Nutzung dortiger
Fortbildungsangebote, Praktika und Exkursionen

Den breit gefächerten Interessen der Mitglieder folgend, dokumentiert das
Verbandsorgan "Wasser und Abfall" in praxisorientierten Aufsätzen den
Stand des Wissens.
Ein gesonderter Teil der Fachzeitschrift ist ständig der Arbeit des Bundesverbandes
und der Landesverbände gewidmet.

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4. Mit wem arbeitet der BWK zusammen?

Mit anderen Fachverbänden in Deutschland und darüber hinaus wird kooperativ zusammengearbeitet.
Dabei stehen folgende Gedanken im Vordergrund:
Vertretung gemeinsamer Interessen der Wasserwirtschaft,
Abfallwirtschaft, Kulturbau, Bodenschutz, und anderer
Umweltschutzbereiche gegenüber Ländern, Bund und Europa
Abstimmung der fachlichen Arbeit
Vereinheitlichung und Transparenz der Regelwerke
Kooperation in der beruflichen Bildung
Vertretung der beruflichen Interessen

Die Plattform der Kooperation bilden derzeit die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Wasserwirtschaft
(ADW), das Deutsche Institut für Normung (DIN) und für die berufsständischen BWK Landesverbände
der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI).
Die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden wird angestrebt.

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5. Woran arbeitet der BWK derzeit?

Im BWK werden derzeit folgende Themen diskutiert und bearbeitet:
EU-Wasserrahmenrichtlinie
Anforderungen an Abwasser- und Niederschlagswassereinleitungen unter
Berücksichtigung örtlicher Verhältnisse
Neue und einheitliche Grenzwertphilosophien für Boden, Altlasten und
Grundwasser bis hin zum Trinkwasser
Grundlagen und Werkzeuge der wasserwirtschaftlichen Planung
Abschätzung von Hochwasserschadenspotenzialen
Wasserbilanzmodelle und Monitoringsysteme in der Wasserwirtschaft
Grundlagen für den Einsatz von mobilen Hochwasserschutzwänden
Künftige Aufgaben der öffentlichen Hand und neue Aufgaben für Beratende Ingenieure
Liberalisierung und Deregulierung in der Wasser- und Abfallwirtschaft
Vorschläge zur Deregulierung von Vorschriften unter Stärkung der
Vor-Ort-Verantwortung und der Kreativität
Hochschul- und Fachhochschulausbildung im Umweltschutz unter Berücksichtigung
der neuen fachlichen Anforderungen und der Europäisierung
Weiterbildungskonzept (Qualifizierung) nach Abschluss der Ausbildung

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6. Wie gliedert sich der BWK?

Die Organisation des BWK entspricht einer förderalen Gliederung mit folgender Arbeitsteilung:
Bundesverband:
technisch-wissenschaftliche Regelwerksarbeit
pro Jahr ein Bundeskongress mit Seminaren und Bundesversammlung
Herausgabe der Fach- und Verbandszeitschrift "Wasser und Abfall"
Koordination der Arbeit der Landesverbände

ARGE der berufsständischen Landesverbände:
berufsständische Aktivitäten sowie deren Vertretung im ZBI

Landesverbände:
landesweite Fortbildungsveranstaltungen, auch in Kooperation mit anderen
Verbänden und Einrichtungen
pro Jahr ein Landeskongress mit Mitgliederversammlung
berufsständische Aktivitäten, soweit der Landesverband berufsständisch ist
Fachexkursionen

Bezirksgruppen:
Fachveranstaltungen
Fachexkusionen

Für den BWK als unabhängigem und zukunftsorientiertem Verband sind alle Erfordernisse der
beruflichen Praxis und die Wahrnehmung der Interessen seiner Mitglieder Schwerpunkte seiner Arbeit.

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